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#73 Argument & kompetent

ARGUMENT. Ein Teil der Studierenden bezahlt ab dem Wintersemester 2012 wieder Studienbeiträge
KOMPETENT. Karrieretipp des Monats: Small talk – „Eisbrecher“ bei Bewerbungsgesprächen
TRANSPARENT. Neue Anmeldefrist für StudienanfängerInnen von 2. Juli bis 5. September 2012
EVIDENT. Jetzt bewerben: Stipendien für Ausseer Gespräche vom 28. Juni bis 1. Juli 2012
AKZENT. Neues Webkleid der Uni Graz


Ein Teil der Studierenden bezahlt ab dem Wintersemester 2012 wieder Studienbeiträge

Bis zum 29. Februar 2012 bezahlten etwa 13 Prozent der mehr als 30.000 Studierenden der Karl-Franzens-Universität Graz den gesetzlich vorgeschriebenen Studienbeitrag. Mit Wintersemester 2012 wird diese Verpflichtung, die für ein Semester ausgesetzt war, von der Universität wieder eingeführt. Der Senat stimmte am 16. Mai 2012 dem Antrag des Rektorats auf eine entsprechende Satzungsänderung zu. Senatsvorsitzende Monika Hinteregger erklärt: „Die Untätigkeit der Politik hat diesen Schritt erforderlich gemacht. Er ist dem Senat nicht leicht gefallen, aber ohne dieses Geld können wir das bestehende Angebot in Forschung und Lehre nicht aufrecht erhalten.“ Der Senat stimmte der vom Rektorat eingebrachten Satzungsänderung mit 15:11 Stimmen zu.
„Das Rektorat hat sich zum Antrag auf Satzungsänderung zur Einhebung von Studienbeiträgen entschlossen, weil die Uni Graz auf das Geld nicht verzichten kann und den Studierenden und MitarbeiterInnen gegenüber eine Verantwortung trägt“, begründet Rektorin Christa Neuper. Allein im laufenden Sommersemester entsteht ein Verlust von 1,6 Millionen Euro. Hochgerechnet auf ein Jahr leisten Studierende der Uni Graz einen Beitrag in der Höhe von etwa 3,5 Millionen Euro bei einem jährlichen Gesamtbudget von rund 184 Millionen Euro.
363,36 Euro pro Semester müssen ab dem kommenden Wintersemester jene Studierenden bezahlen, die die Regelstudienzeit plus zwei Toleranzsemester überschreiten oder aus einem Nicht-EU-Staat kommen, falls sie nicht aus anderen Gründen, wie Berufstätigkeit oder Kinderbetreuungspflichten, davon ausgenommen sind.
Sollte der Verfassungsgerichtshof diese Regelung aufheben, sichert das Rektorat allen Studierenden – auch denen, die keine Beschwerde vor dem VfGH erheben – die Rückzahlung zu.


Karrieretipp des Monats: Small talk – „Eisbrecher“ bei Bewerbungsgesprächen

Das erste Zusammentreffen mit zukünftigen ArbeitgeberInnen oder Personen bei Veranstaltungen beginnt sehr oft mit klassischem Small talk, dem „Ice-Breaker“ der sozialen Interaktion. Die oft belanglosen Inhalte haben die wichtige Funktion das Eis zu brechen und helfen BewerberInnen Nervosität abzubauen. Die schwierigste Aufgabe dabei ist, ein leicht verständliches Thema zu finden, das alle involvierten Personen interessiert.
Der natürlichste Gesprächsinhalt ist oft jener, der Sie mit anderen um Sie herum verbindet. Auch Beobachtungen, die Sie während des Betretens des Gebäudes gemacht haben, könnten Themen aufwerfen: ein neu errichtetes Firmengebäude, Informationen im Aushang, Personen, auf die Sie treffen… Die angesprochenen Inhalte sollten dabei immer positive Aspekte aufweisen. Ein Unken über die Schwierigkeit der Anreise ist beispielsweise wenig zielführend. Vermeiden Sie außerdem kontroversielle Themen, wie vergangene Wahlergebnisse oder politische Schlagzeilen der Tageszeitung.
Small talk, aber vor allem auch die Möglichkeit in die Tiefe gehende Fragen an AbsolventInnen der Universität zu stellen, bietet die Veranstaltung „Expedition Zukunft – Berufswelten entdecken“ am 18. Juni um 17 Uhr. Branchen-ExpertInnen berichten dabei über Ihren Berufseinstieg, Werdegänge und Insider-Tipps. >> Details und Anmeldung


Neue Anmeldefrist für StudienanfängerInnen von 2. Juli bis 5. September 2012

Das kommende Wintersemester bringt auch an der Karl-Franzens-Universität Graz eine Änderung der Zulassungsfrist mit sich. Jede Person, die ein Studium an der Universität Graz neu oder nach Unterbrechung wieder aufnimmt, muss bis spätestens 5. September 2012 inskribieren.
Die Einschreibung erfolgt – wie gewohnt – in zwei Schritten: Die AnfängerInnen sowie jene, die vor 1989 an der Uni Graz studiert haben, müssen zuerst online ihre wichtigsten Daten bekannt geben und suchen sich dann einen Termin am Schalter der Studien- und Prüfungsabteilung aus, wo die Dokumente persönlich vorgelegt werden müssen. Die Online-Datenerhebung beginnt bereits am 15. Juni 2012, persönliche Termine in der Studien- und Prüfungsabteilung stehen zwischen 2. Juli und 5. September 2012 zur Verfügung.


Studierende, die ihr laufendes Studium fortsetzen oder an ihr Bachelorstudium an der Uni Graz ein aufbauendes Masterstudium bzw. an das Master-/Diplom- ein Doktoratsstudium anschließen, müssen sich bis spätestens 30. November 2012 anmelden.


Jetzt bewerben: Stipendien für Ausseer Gespräche vom 28. Juni bis 1. Juli 2012

Wissenschaft und Kunst bringen die Ausseer Gespräche alljährlich zusammen. Vom 28. Juni bis 1. Juli 2012 diskutieren anerkannte Persönlichkeiten, darunter Soziologe Prof. DDr. Karl Acham, Presse-Chefredakteur Michael Fleischhacker und Filmemacherin Prof. Dr. h.c. Valie Export, über „Wahrheitsansprüche und Qualitätskriterien“. Für die Ausseer Gespräche – unter der Federführung von GEWI-Dekan Univ.-Prof. Dr. Helmut Konrad und Theologin Univ.-Prof. Dr. Irmtraud Fischer – werden heuer wieder Stipendien an Studierende vergeben. Diese umfassen die Kosten für den Aufenthalt während des Kongresses sowie die Teilnahme an allen Veranstaltungen inklusive Kultur- und Rahmenprogramm. Master- und Doktoratsstudierende werden bevorzugt berücksichtigt.
Formlose Bewerbungen mit Lebenslauf und Motivationsschreiben bitte an: patrick.marko@uni-graz.at Mehr zu den Ausseer Gesprächen unter www.uni-graz.at/aussee/


Neues Webkleid der Uni Graz

Die Karl-Franzens-Universität Graz will im Internet und mit anderen Produkten in der Öffentlichkeit stärker einheitlich auftreten. „Ziel ist es, die Universität Graz noch besser sichtbar zu machen und die Aufmerksamkeit für die Uni Graz sowie ihre Angehörigen zu erhöhen“, begründet Rektorin Christa Neuper die Initiative. Ein wichtiger Teil der Uni-Präsentation ist der Webauftritt, der neu eingekleidet wurde. Die Homepage, die auf dem TYPO3-System basiert, punktet in Sachen Informations- und BenutzerInnenfreundlichkeit. Die Menüstruktur wurde schlank gehalten, um dem Zielpublikum einen kompakten und attraktiven Überblick über die Universität und ihre Angebote zu vermitteln. Erste Seiten, die zentrale Informationen über die Universität, Studieren, Lehren, Forschen und Arbeiten beinhalten, sind am 31. Mai 2012 zweisprachig online gegangen; die Fakultäten, die Universitätsbibliothek und das Büro für Internationale Beziehungen folgten am 14. Juni 2012. Die Umstellung der Homepages von Instituten, Zentren etc. soll während der Sommermonate erfolgen.